Am Wochenende 12.-14-09.2025 hatten wir eine Wander- und Kletteraktion rund um die Blaueishütte als Sektionstour terminiert. Mit 15 Teilnehmern von Teenagern bis erfahrenen Bergfexen waren wir eine überdurchschnittlich große Gruppe. Geplant war, dass die Jungend eher die Klettermöglichkeiten rund um die Blaueishütte nutzt und wer will und kann am Sonntag als gemeinsame Abschlusstour, die Überschreitung des Hochkalter gemacht wird.
Wir waren am Freitag früh gestartet, um am Nachmittag noch im Klettergarten bzw. eine Mehrseillängentour zu klettern. Leider spielte das Wetter nicht so mit und wir wurden nach 4 von 8 Seillängen in der Longline quasi vom Berg gewaschen. Den Gruppen in den Klettergärten ging es ähnlich.
Am Samstag hatten wir bestes Wetter. Überraschenderweise gingen „nur“ zwei zum Klettern und die restlichen 13 Personen wollten die Wanderung über die Schärtenspitze zur Hofalm, den Schärtensteig und die Schärtenalm zurück zur Blaueishütte machen. Durch die große Gruppe wurde aus einer 4-5 Stunden Wanderung dann eine fast 7-stündige Rundtour – wir hatten ja Zeit ;o). Von der Blaueishütte ging es zunächst einen welligen Wanderweg mit Blick auf die Blaueisspitze zum immer steiler werdenden Gipfelanstieg.
Im Verlauf waren einige Seilgesicherte Passage zu meistern und gegen 9.00 Uhr war bereits der Gipfel erreicht. Am Gipfel erklärte uns unser Vorstand Roland die umliegenden Berge (die Geschichte wiederholt sich – wie einst Erich).
Weiter gings am Grat entlang und einem seilgesicherten, steilen Abstieg und einer Querung Richtung Hofalm.
Über den Schärtensteig ging es zur Schärtenalm, wo einige eine ausgiebige Rast machten.
Zurück auf der Blaueishütte nutzen einige noch den nahegelegenen Klettergarten, um sich auszutoben.
Am Sonntag war das Wetter leider wieder umgeschlagen. Für die meisten bedeutete dies der Abstieg ins Tal. Vier Wanderer entschieden sich die Hochkalter-Überschreitung mit Abstieg durchs Ofental (an diesem Tag definitiv nicht zu heiß) zu gehen. Nach 7 3/4 Stunden waren die 14 km der Überschreitung geschafft. Die jüngeren Teilnehmer nutzten gleich nach Abfahrt die zum regenerieren (schlafen).
Insgesamt war die Resonanz sehr positiv. Wenn sich genügend freiwillige Helfer finden, dann kann so eine Kombi-Tour sicherlich wiederholt werden.
Das war es dann für den Bergsommer 2025.






















