An Fronleichnam trafen sich 33 Seniorinnen und Senioren am Pappenheimer Friedwald, um die herrliche Landschaft im Altmühltal zu erwandern und zu genießen. In zwei Gruppen ging es auf dem Schlaufenweg Nr. 8 des Altmühlpanoramawegs u.a. an der Altmühl entlang und mit dem herrlichen Blick vom Weinberg auf Pappenheim, um gegen 12:30 Uhr im Landgasthof zum grünen Baum bei der Familie Lotter einzukehren, die uns mit fränkischem Essen verwöhnte. Nachdem wir uns gestärkt hatten, besichtigten wir die Galluskirche, die im 9. Jhdt. nach Christus erbaut wurde und somit die älteste romanische Kirche Mittelfrankens ist. Ein weiterer Höhepunkt war die beeindruckende Burg Pappenheim, die auf einem Bergsporn über der Altmühl thront und ein breitgefächertes Besichtigungsangebot bietet: Neben der Burg als Museum, lockt das Natur- und Jagdmuseum, das historische Museum, das die Geschichte des berühmten Feldmarschalls „Gottfried Heinrich zu Pappenheim“ (Schrammhans) erläutert. Der zum bekannten Sprichwort gewordene Satz aus Schillers Wallenstein „Daran erkenne ich meine Pappenheimer“ entstand im Zusammenhang mit seinem Regiment der Pappenheimer im 30jährigen Krieg. Außerdem ist die Folterkammer sowie das Augustinerkloster sehenswert. Räumlichkeiten , wie die Burgkapelle mit Sternenhimmel, der Trau-Raum, der Wappen- und Ahnensaal sowie der Gastraum der Burgschänke können für Hochzeiten und Feiern gemietet werden. Nach der Besichtigung liefen wir zum Biergarten des Café Hotels Krone, um selbstgebackene Kuchen- und Tortenstücke zu verspeisen. Mit der damit aufgenommenen Stärkeenergie konnten wir zügig aufwärts zum Parkplatz des Friedwaldes wandern, um gerade rechtzeitig vor dem gewittrigen Regenschauer ins Auto zu flüchten.







